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Rallye Teil 1[time: 03:40]
Die Startflagge schwingt Hans-Josef Fell, Mitglied des Bundestages
und Weltrat für erneuerbare Energien. Tim Ruhoff, der Titelverteidiger mit Startnummer 1 rollt durch den Startbogen in München und führt das Feld Richtung Süden an. Ruhoff: ?Meine Chancen stehen gut, wir haben viel trainiert, ein gutes Fahrzeug und uns optimal vorbereitet.? Im Minutentakt folgen 30 weitere aufgeregte Teams. ?Wir wollen Abenteuer!? sagt Sabine Heiß, Fahrerin des Frauenteams im eRUF Coupé mit Startnummer 21. Das sollten sie auch bekommen, denn eher rallye-unerfahren kamen sie doch mit einer großen zeitlichen Verspätung zum Ladestopp am Mittag.
Ladestopp in Oberaudorf
Geschafft, die erste Aufregung hat sich gelegt und schnell wird in Gesprächen mit den Teilnehmern klar: hier zählt nicht nur der olympische Gedanke. Ralf Schollenberger vom Team Allianz Autowelt (Startnr. 26): ?In der ersten Hälfte des Tages haben wir zwei ärgerliche Anfängerfehler gemacht, die uns viel Strafzeit eingebracht haben. Das darf nicht mehr passieren.? Auch Die Brunnerlöwen (Startnr. 11) im Peugeot iON zeigen Ehrgeiz. Evelyn Brunner: ?Wir sind Sportler und haben schon das Ziel, unter den Top 10 zu landen. Das Fahrzeug kennen wir gut und es sollte möglich sein, aber wir sind keine ausgewieften Rallye- Experten. Heute haben wir schon Patzer gehabt, aber bis St. Moritz kann noch viel passieren.?
Profi hingegen ist Erik Comas, der in 2010 schon auf dem Siegerpodest ganz oben stand, aber auch er hatte mit Widrigkeiten zu kämpfen: ?Bei der Zieldurchfahrt nach der Sonderprüfung haben wir rund 10 Sek. verloren, weil ein anderer Teilnehmer uns den Weg versperrte?.
02.08.2011

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