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WTCC Rennen 1[time: 04:17]

Highlight des großen Rennwochenendes in der Motorsport Arena Oschersleben war natürlich der Auftritt der WTCC, der Tourenwagen Weltmeisterschaft. Es ist das höchste sportliche Prädikat das weltweit ausgefahren wird. Neben der Formel 1 und der Rallye Weltmeisterschaft existiert nur die WTCC mit einem von der FiA vergebenen Weltmeistertitel. Entsprechend gut ist die Resonanz bei den Herstellern und neben BMW treten hier Alfa Romeo, Chevrolet und Seat an. Weitere Hersteller liebäugeln mit einer Teilnahme und wir können auf die Entwicklung in den nächsten Jahren gespannt sein.

Zwei freie Trainings und ein Qualifying über jeweils eine halbe Stunde standen auf dem Plan der Teams. Ein überschaubares Pensum, aber auch harte Arbeit, denn gerade bei der Chancengleichheit in der WTCC, die unter anderem durch Platzierungsgewichte erreicht wird, ist Überholen nicht einfach und eine gute Startposition wichtig. Aber auch das Ankommen unter den vorderen Acht, denn für das zweite Rennen wird die Startaufstellung der ersten Acht in umgekehrter Reihenfolge durchgeführt. Gute Erinnerungen an die Rennen im Vorjahr brachten Andy Priaulx und Jörg Müller mit, die diese beiden Läufe 2006 gewannen.

Aber auch der Franzose Yvan Muller ist den deutschen Fans bekannt, genau wie der Italiener Gabriele Tarquini, der Spanier Jordi Gene, und der Engländer James Thompson. Aber vor allem Andy Priaulx, der amtierende Meister aus England, und Augusto Farfus erhielten hier große Aufmerksamkeit. Der aus Brasilien stammende Farfus fährt zusammen mit Jörg Müller für das BMW Team Deutschland und gilt als echtes Talent.

In der Startaufstellung ganz vorne standen dann auch Gabriele Tarquini und Yvan Muller, Jörg Müller war in der dritten Reihe, hinter ihm Augusto Farfus und dahinter Andy Priaulx. Alex Zanardi, der 2005 hier in Oschersleben erstmals ein Tourenwagenrennen gewinnen konnte, startete erst in elfter Reihe. Bei der WTCC wird ein fliegender Start durchgeführt, bei dem die Fahrer gleich in der ersten Runde mit hohem Speed auf die erste Kurve zu jagen. Das klappt dann nicht immer für alle, in diesem Fall schafften es allein vier nicht noch einmal um den Kurs. Darunter leider auch Peter Terting, der als Gast mit einem Seat Leon angetreten war.

Während Zanardi nach einer Runde ausschied, kam der neben ihm gestartete Luca Rangoni besser davon, aber auch nicht nach vorne. Da hatte James Thompson inzwischen vom zehnten Startplatz kommend den dritten Rang erreicht.

Das Führungsduo mit Tarquini und Muller hatte sich ein kleines Polster auf die Verfolger erarbeiten können, das aber weiter mit einer harten Gangart gehalten werden musste und keine Zeit zum Ausruhen ließ. Beim Zieleinlauf hatte sich an der Spitze nichts geändert, aber Augusto Farfus hatte nun mit Platz 7 eine gute Ausgangsposition für den zweiten Durchgang.





26.08.2007

Erstes Bild

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