ADAC GT Masters, Formel 4, GT4 und TCR Germany Hockenheimring 2021

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ADAC GT Masters / Deutsche GT Meisterschaft / Samstag
Lamborghini beendet Durststrecke, Titelthriller nimmt weiter Fahrt auf


Mirko Bortolotti (31/I) und Marco Mapelli (34/I, beide GRT Grasser Racing Team) sorgten in Hockenheim für den ersten Lamborghini-Erfolg in der Deutschen GT-Meisterschaft seit 2019, während die Titelkandidaten in den Top Fünf landeten und der Meisterschaftskampf noch enger wird. Die beiden Lamborghini-Werksfahrer siegten vor den gut gefüllten Tribünen im Motodrom mit knappen 0,521 Sekunden Vorsprung vor den Tabellenführern Ricardo Feller (21/CH) und Christopher Mies (31/Düsseldorf, beide Montaplast by Land-Motorsport). Die beiden Audi-Fahrer bauten ihr Punktepolster so auf neun Zähler aus. Rang drei holten sich Porsche-Werkspilot Mathieu Jaminet (26/F) und Titelverteidiger Michael Ammermüller (35/Rotthalmünster, beide SSR Performance). „Ich bin überglücklich. Auf den Sieg haben wir lange gewartet und endlich hat alles gepasst“, so Sieger Bortolotti. „Wir haben Charakter bewiesen und gezeigt, dass mit uns immer zu rechnen ist.“


ADAC GT Masters / Deutsche GT Meisterschaft / Sonntag
Lamborghini siegt erneut in Hockenheim, Tabellenführer geraten vor dem Finale unter Druck


Die Titelentscheidung in der Deutschen GT-Meisterschaft fällt beim Finale: Der Meisterschaftskampf spitzte sich beim vorletzten Wochenende in Hockenheim vor gut gefüllten Tribünen weiter zu, die Tabellenführer Ricardo Feller (21/CH) und Christopher Mies (31/Düsseldorf, beide Montaplast by Land-Motorsport) geraten unter Druck. Im Audi belegten sie im Sonntagsrennen Rang sieben, während ihre engsten Verfolger Luca Stolz (26/Brachbach) und Maro Engel (36/Monte Carlo, beide Mercedes-AMG Team Toksport WRT) im Mercedes-AMG mit Rang drei ihren Rückstand auf nur vier Punkte reduzierten. Beim Finale vom 5. bis 7. November auf dem Nürburgring haben noch 13 Fahrer Titelchancen. Der Sieg im Sonntagsrennen ging wie am Vortag an Lamborghini, diesmal waren es Rolf Ineichen (42/CH) und Franck Perera (37/F, beide GRT Grasser Racing Team), die vor den Tabellenvierten Mercedes-AMG-Piloten Raffaele Marciello (26/I) und Maximilian Buhk (28/Hamburg, beide Mann-Filter Team Landgraf – HTP/WWR) siegten. „Das war ein perfekter Tag für uns, aber auch ein großartiges Wochenende für das GRT Grasser Racing Team und für Lamborghini“, so der ehemalige Formel-1-Testfahrer Perera. „In einer so hart umkämpften Rennserie zu gewinnen ist immer etwas Besonderes.


ADAC GT 4 Germany / Samstag
KTM holt mit Taktikcoup in Hockenheim den ersten Saisonsieg


Ein volles Startfeld mit 32 Sportwagen, packende Duelle auf der Rennstrecke und ein gelungener Taktik-Kniff. Leo Pichler (19/AUT) und Leon Wassertheurer (19/Stuttgart, beide Razoon – more than Racing) gewannen ein von vielen Zweikämpfen geprägtes Rennen dank eines perfekt getimten Boxenstopps und holten von Startplatz 15 den ersten Sieg im KTM X-Bow GT4. Platz zwei ging an die Meisterschaftszweiten Jan Marschalkowski (18/Inning) und Théo Nouet (19/FRA, beide Team Zakspeed) im Mercedes-AMG GT4 vor Joel Sturm (19/Brühl) und Paul-Aurel König (17/Hameln, beide Team Allied-Racing) im Porsche 718 Cayman GT4. „Ich kann es noch gar nicht begreifen und fühle mich, als ob ich im Traum wäre. Heute ist es für uns einfach aufgegangen. Wir sind richtig glücklich“, jubelte Lokalmatador Wassertheurer von ganz oben auf dem Podium.


ADAC GT 4 Germany / Sonntag
Sturm/König holen in Hockenheim ersten Porsche-Saisonsieg, Vettel verpasst Podium knapp


Joel Sturm (19/Brühl) und Serienneuling Paul-Aurel König (17/Hameln, beide Team Allied-Racing) gewannen in souveräner Manier Lauf zwei der ADAC GT4 Germany auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg und holten den ersten Saisonsieg von Porsche. Im spektakulären und stark besetzten Feld von 32 Sportwagen sicherten sich Ben Dörr (16/Butzbach) und Nico Hantke (17/Hürth, beide Dörr Motorsport) im Aston Martin Vantage GT4 mit Platz zwei ihr bestes Saisonergebnis. Das Podium komplettierten Pavel Lefterov (23/BUL) und Stefan Bostandjiev (17/BUL, beide Overdrive Racing) in einem weiteren Porsche. In der Meisterschaft spitzt sich der Zweikampf zwischen dem BMW M4 GT4-Duo Michael Schrey (38/Wallenhorst) und Gabriele Piana (35/ITA, beide Hofor Racing by Bonk Motorsport) sowie Jan Marschalkowski (18/Inning) und Théo Nouet (19/FRA, beide Team Zakspeed) im Mercedes-AMG derweil immer weiter zu. Das lässt ein spannendes Rennwochenende vom 5. bis 7. November auf dem Nürburgring erwarten. „Die Freude ist unendlich groß. Es ist schön, meinen ersten Sieg in der ADAC GT4 Germany einfahren zu können. Darüber bin ich sehr glücklich“, jubelte Sturm nach seinem Debütsieg in der Serie. Rang vier ging an Fabian Vettel (22/Augsburg) und Lukas Schreier (26/Leipzig, beide W&S Motorsport) in einem weiteren Porsche. Der jüngere Bruder von Sebastian Vettel debütierte in Hockenheim in der ADAC GT4 Germany.


ADAC TCR Germany / Samstag
Hyundai-Pilot Engstler siegt in Hockenheim und baut Vorsprung aus


Luca Engstler (21, Wiggensbach, Hyundai Team Engstler) hat mit seinem sechsten Saisonsieg den nächsten großen Schritt zum Titelgewinn in der ADAC TCR Germany gemacht. Der Hyundai i30 N TCR-Pilot gewann am Samstag auf dem Hockenheimring und baute seinen Vorsprung auf Verfolger Dominik Fugel (24, Chemnitz, Honda ADAC Sachsen) auf 86 Punkte aus. Der Honda Civic TCR-Pilot aus Chemnitz wurde am Samstag Vierter – Engstler könnte bereits im zweiten Rennen am Sonntag die Meisterschaft entscheiden.
„Es war ein sehr wichtiger Sieg, aber wir sind längst noch nicht so weit, dass wir uns zurücklehnen oder auch nur minimal nachlassen können“, sagte Engstler, der einen souveränen Start-Ziel-Sieg einfuhr und an diesem Wochenende bislang in jeder Session das Tempo vorgab: „Das werde ich auch meinem Team sagen. Wir sind noch lange nicht durch, aber wenn alles gut läuft, haben wir vielleicht morgen einen Grund, gemeinsam zu feiern.“
Platz zwei ging an Jonas Karklys (32, Litauen, NordPass) im Hyundai, Dritter wurde Engstlers Marken- und Teamkollege Martin Andersen (27, Dänemark, Hyundai Team Engstler). Hyundai-Pilot Robin Jahr (28, Blankenfelde, Roja Motorsport by ASL Lichtblau) fuhr als Fünfter hinter Dominik Fugel ins Ziel.


ADAC TCR Germany / Samstag
Hyundai-Pilot Engstler sichert sich bei Scalvini-Sieg vorzeitig die Meisterschaft


Riesiger Jubel bei Luca Engstler: Der 21-Jährige hat sich vorzeitig den Titel in der ADAC TCR Germany gesichert. Im Hyundai i30 N TCR belegte der Wiggensbacher im Sonntagsrennen auf dem Hockenheimring den vierten Platz, der genügte, um die Meisterschaft zu entscheiden. Zu einem solch frühen Zeitpunkt war das noch keinem Champion der ADAC TCR Germany gelungen. Zudem sicherte sich Nico Gruber (20, Österreich, Hyundai Team Engstler) die Meisterschaft in der Honda Junior Challenge, und das Hyundai Team Engstler machte den Gewinn der Teamwertung perfekt. Engstler-Fahrer Roland Hertner (62, Heilbronn) stand schon zuvor als Sieger der Trophy-Wertung fest.
„Ich bin super happy, dass ich den Titel einfahren habe. Ich kann es noch gar nicht richtig realisieren, das kommt wahrscheinlich im Laufe des Tages und des Abends. Mein großer Dank gilt dem Team, das einen überragenden Job gemacht und mir immer ein perfektes Auto gegeben hat“, jubelte Engstler, der beim Saisonfinale (5. bis 7. November) auf dem Nürburgring nicht mehr abzufangen ist. Den Sieg im Sonntagsrennen sicherte sich Eric Scalvini (26, Italien, Wimmer Werk Motorsport) im Cupra Leon Competición TCR, der von der Pole Position aus ins Rennen gegangen war.


ADAC Formel 4 / Samstag Rennen 1
Bernier feiert ersten Saisonsieg in der ADAC Formel 4


Victor Bernier (16, Frankreich, R-ace GP) hat das Samstagsrennen der ADAC Formel 4 auf dem Hockenheimring gewonnen und seinen ersten Saisonsieg gefeiert. Der Franzose profitierte dabei von einer Fünf-Sekunden-Strafe, die gegen Oliver Bearman (16, Großbritannien, Van Amersfoort Racing) ausgesprochen wurde. Durch diese wurde Bearman als Sechster gewertet, Tim Tramnitz (16, Hamburg, US Racing) erhielt 18 Punkte für seinen zweiten Platz, auf Platz drei rückte der Russe Vlad Lomko (16, US Racing) vor.
In einem packenden Rennen mit zwei Safety-Car-Phasen kam es kurz vor Schluss zu der entscheidenden Situation. Der zu diesem Zeitpunkt in Führung liegende Bearman wehrte eine Attacke von Tim Tramnitz mit einem harten Manöver ab. Dabei berührte er aber das Auto des Hamburgers, der nur mit Mühe wieder auf die Strecke zurückkehren und das Rennen als Dritter beenden konnte. Letztlich sanktionierten die Stewards diese Aktion mit einer Fünf-Sekunden-Strafe.


ADAC Formel 4 / Sonntag Rennen 2 und 3
Browning triumphiert in Hockenheim – Bearman bleibt Tabellenführer


Luke Browning (19, Großbritannien, US Racing) hat das Abschlussrennen der ADAC Formel 4 am Sonntagnachmittag am Hockenheimring gewonnen und damit seinen zweiten Saisonsieg eingefahren. Der Brite kämpfte sich von Startplatz vier Schritt für Schritt nach vorne und verteidigte seine Führung ab dann souverän. Er verwies Joshua Dufek (16, Schweiz, Van Amersfoort Racing) und Tabellenführer Oliver Bearman (16, Großbritannien, Van Amersfoort Racing) auf die Plätze zwei und drei. Spitzenreiter Bearman, dessen Vorsprung auf Verfolger Tim Tramnitz (16, Hamburg, US Racing) zwischenzeitlich geschumpft war, liegt nun wieder 23 Punkte vor seinem ärgsten Widersacher, der Fünfter wurde.
„Ich bin glücklich, die Meisterschaft immer noch anzuführen“, sagte Bearman: „Hockenheim ist historisch immer eine schwierige Strecke für unser Team gewesen. Ich bin glücklich, den Schaden an diesem Wochenende minimiert zu haben. Ohne die Strafe gestern wäre es natürlich besser gewesen, aber so läuft es manchmal halt. Mit Platz drei heute bin ich sehr glücklich. Ich hatte eine sehr gute erste Runde, das war der Grundstein für das Ergebnis.“
Tramnitz, der Sieger des ersten Rennens am Sonntagvormittag, sprach mit Blick auf das Nachmittagsrennen von einem „schwierigen letzten Lauf“. Alle hätten in etwa eine ähliche Pace gefahren, daher sei es kompliziert gewesen, sich nach vorne zu arbeiten. „Aber alles in allem war es ein gutes Wochenende. Wir haben Punkte gutmachen können, aber es wird natürlich trotzdem schwer. Auf dem Nürburgring werde ich nochmal alles geben, mit dem Ziel zu gewinnen und die nötigen Punkte aufzuholen,“ sagte der Hamburger.

Alle Rennberichte aus diesen Serien gibt es übrigens in dieser Kategorie schon seit mehr als 10 Jahren!
https://www.racingtv.de/category/adac-gt-masters/